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Bis 2. August nicht in die Triesting gehen (Mensch & Tier)
Blaualgen in der Triesting


Hochwasserschutz

Update: Nach einer Begehung mit Biologen am 30. Juli wurde festgestellt, dass ab 2. August die Triesting für Mensch und Tier wieder bedenkenlos benutzt werdne kann. Nur der Ententeich bei der Schneeweißstraße sollte noch gemieden werden.

Blaualgen können gefährliche Giftstoffe produzieren. Die umgangssprachlich „Blaualgen“ genannten Einzeller gehören zu einer uralten Bakteriengruppe, den „Cyanobakteria“. Diese kommen hauptsächlich in Gewässern vor, können aber auch am Land bestehen.

Derzeit ist daher dringend anzuraten Gewässer mit Blaualgenblüten zu meiden. Selbst wenn keine sichtbare Algenblüte am Gewässer vorliegt, können giftige Blaualgen durch die Strömung stromab transportiert werden.

Warum sind Blaualgen so gefährlich?
Obwohl sogar im reinsten Wasser Blaualgen leben (z.B. im Attersee), fallen sie kaum negativ auf. Schlimm wird es erst dann, wenn diese Bakterien im großen Mengen vorkommen, z.B. bei sogenannten Algenblüten. Einige Arten produzieren nämlich Gifte, die für viele Tierarten und auch den Menschen sehr unangenehm werden können. Vor allem Hunde sind gegen diese Gifte sehr empfindlich und können nach Kontakt mit diesen Organsimen sogar sterben. Schwimmen Menschen in verseuchtem Wasser, verursachen Cyanobakterien (oftmals lästige) Hautirritationen oder Schleimhautreizungen, wie etwa Bindehautentzündungen. Wenn man die Cyanobakterien verschluckt, können Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Atemwegserkrankungen oder Durchfall die Folge sein. Kleinkinder, die beim Plantschen Wasser schlucken und geschwächte Menschen sind besonders gefährdet.

Wann und wo entstehen Algenblüten?
Grundsätzlich kann jedes Gewässer (etwa Bach, Fluss, See, Feuchtbiotop) von einer Algenblüte heimgesucht werden. Bei uns kann es zu Algenblüten kommen, wenn an heißen Sommertagen die Wassertemperaturen deutlich ansteigen, in den Gewässern genügend Mengen an Nährstoffen (Z.B. Phosphor, Stickstoff) gelöst sind und das Sonnenlicht ungehindert auf die Gewässeroberfläche trifft. Den Rest machen die Algen selbst, da sie sich in rascher Zeit sehr schnell vermehren können. Typische Situationen, wo sich die Blaualgen an der Triesting stark vermehren, sind seichte, nicht beschattete Ufer, wo das Wasser stagniert oder sehr langsam dahinströmt. Die typische Form und Färbung von Blaualgenblüte an der Triesting sind grüngelbe, oft schleimig aufgetriebene, Massenansammlungen von Algen in strömungsarmen, seichten Flussbereichen.

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